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Die Integration in ihrem Lauf
Renate Künast weiß auch schon, wie es geht: »Wir müssen den Islam einbürgern«, nur so könne die Integration gelingen, sagt sie im Zeit-Interview. Den Islam einbürgern, das ist auf so vielen Ebenen falsch und auf allen dumm. Der Islam ist keine Person, und obwohl sie es metaphorisch meint, verrät sie ihre Sicht. Menschenverachtung und entwürdigendes Menschenbild könnte man das nennen.
Wie gewohnt tarnt sich leeres Geschwätz als Aussicht in die Zukunft: Wenn wir erst, dann. Wenn erst alle die doppelte Staatsbürgerschaft. Wenn wir unsere Vorbehalte. Die Gleichstellung der Religionen. Dann fühlen sie sich.
Was kann man Renate Künast empfehlen? Sarrazins Buch, zuerst Kapitel 7. |
Merkels Realitätssinn
Spiegel.de bringt lachende Kopftuchmädchen, die Jungs hatten wahrscheinlich gerade keine Zeit, und titelt: Merkel nimmt in Deutschland lebende Türken in Schutz.
In Schutz vor wem, vor ihren Brüdern und Cousins, vor dem Clan, vor dem Imam? Nein, war nur ein Witz, natürlich vor Thilo Sarrazin, der sie politisch verfolgt und vor dem man ihnen Asyl gewähren muss.
Das Merkel ist im rotrotgrünen Politbüro angekommen; so lange schönreden, bis die Wirklichkeit nachgibt.
Wo ist ihr Realitätssinn geblieben? Na genau da, sie schätzt ganz richtig ein, dass sie sonst nichts tun kann. |
Klartext

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Das Gefährliche an Sarrazin
Die Kommentare sind weitgehend einig, dass Sarrazin seinen Rauswurf verschuldet, provoziert oder sogar angestrebt habe. Man muss wohl davon ausgehen, dass Sarrazin sich nicht im Irrtum darüber befand, mit wem er es zu tun kriegt und dass nichts unversucht bleiben wird.
Dennoch hat er sich nicht davon abbringen lassen zu schreiben, was er für richtig hält. Bei aller Abfindung, kein Redaktionsheini und kein Parteibübchen von denen, die rot anlaufen, hätte so was ansatzweise in Betracht gezogen. Die Kanzlerin sollte ihm den Preis für Zivilcourage verleihen. Ach ja, Zivilcourage ist ja in der Gruppe, wo keiner verantwortlich ist, und zum ausgerufenen Termin mit Winkelementen. Das hier heißt Mut, und wo kämen wir hin, wenn das Nachahmer fände. Immerhin bleibt das Verdienst, eine Debatte angestoßen zu haben, in deren Ergebnis ... weiter lesen |
 | | Bildungsmonitor
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Mangelnde Zurückhaltung als Kündigungsgrund
Der formale Rauswurfgrund ist gefunden, mangelnde Zurückhaltung. Das ist in Zeiten, in denen ein Leergutbon und Handyaufladen zur fristlosen Kündigung führen, sozialadäquat. Klar, wenn dieses Land was braucht, dann noch mehr Zurückhaltung.
Ein Buch zu schreiben, ist eigentlich zurückhaltend genug. Wenn Kanzlerin und Präsident an dezentem Verlauf interessiert gewesen wären hätten sie einfach ihre dummen ach was soll’s. |
Hoffnungsschimmer
Verostung wird das mittlerweile genannt, wenn es in der Bundesrepublik zugeht wie in der Zone. Sowjetisierung oder Verzonung wäre treffender, aber unter Verostung können sich die meisten etwas vorstellen. Der Innenminister verbittet sich Belehrung, heute im Morgenmagazin, geradezu wie Kurt Hager, wer sich erinnert, man tapeziert nicht, nur weil der Nachbar tapeziert, demnächst wird Einmischung in die inneren Angelegenheiten gerufen.
Die Abberufung Sarrazins durch den ehemaligen Schülersprecher Wulff ist der Bierman-Fall des geeinten Deutschlands.
Wäre jedenfalls zu hoffen. |
 | | Sparpaket
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Sarrazin muss weg
Was an sachlichen Gegenargumenten vorgebracht wird, findet sich zumeist im Buch selbst.
Die satanischen Verse sind weniger die, wo er zahlenmäßig und geahntermaßen Recht haben könnte, schon gar nicht die genetischen Schlenker—wenn man an die nicht glaubt, lässt man es eben bleiben, es besteht kein Risiko, dass hierdurch ein neuer Rassenwahn ausbricht zusätzlich zu dem, den wir schon haben, dem islamischen—das Gefährliche für den Zusammenhalt der Gesellschaft, wie er vom medialsozialen Komplex gewollt wird, besteht in der Glasnost-Art, mit der er sie präsentiert. Gepoltere nennen das die Getroffenen. Verfehlte Politik, das wissen wir schon, das wissen wir schon, aber die Gegenüberstellung mit dem Sprech entlarvt das Verlogene und zeigt, wie und mit welchem Aufwand es betrieben wird. Hinterher ist man unanfällig gegen das Gegabriele und die Merkelage und Schirrmacherei und wundert sich, wieso man sich das bieten lässt.
Er korrigiert Schröders Schwabbelei genauso unverfroren wie die Täuschungsmanöver aus Soziologie und Journalismus. Klar, dass alle gegen ihn standhaft aufstehen.
Die größte Provokation ist, dass er nicht wie Biermann mit der Gitarre loslegt, sondern auf derselben Ebene wie die Politexperten agiert. Ausgebürgert gehört er deshalb genauso, damit allen klargemacht wird, was man davon hat.
Erstaunlich ist, dass es möglich sein muss, beim Weg durch die Karriere den unverstellten Blick zu behalten und normal zu bleiben. Zuletzt hatte man sich darüber bei Gorbatschow gewundert. Wenn Sarrazin das kann, müssten es die anderen auch, es sei denn, sie haben hier genetische Defizite.
Der unvermeidliche Kriminologe Pfeiffer sagte im Morgenmagazin, na ja, in vielem habe Sarrazin nicht Recht, aber in manchem eben doch. Sind ja teilweise seine eigenen Forschungsergebnisse. Könnte sein, dass hier Phase 4 beginnt.
Pfeiffer meinte weiter, man müsse statt Parteiausschluss mit Sarrazin darüber streiten. Er hat verstanden, dass man unbedingt Sarrazin als Thema behalten muss und nicht etwa seine Befunde.
Und nun die Verschwörungstheorie.
Wulff hat schnell durchblicken lassen, dass er Sarrazins Ablösung unterschreiben würde. Hätte Köhler das auch? War er der erste, der dafür weg musste? |
 | | Untypischer Einzelfall
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 | | Vereinigungsfrust
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Halbrezension
Vielleicht ist es wie bei Stephen King, die ersten tausend Seiten ist nichts weiter los und dann kommt der Schock. Nach Lektüre der Hälfte des bösen Buches ist festzustellen, dass die Hysteriebeauftragten ihren letzten Kampf zu fechten glauben. Der Volkssturm auf Sarrazin ist machtpolitisch nachvollziehbar, inhaltlich nicht.
Wir sollen nicht erfahren, wie der Armutsbericht ins Deutsche übersetzt klingt, oder was? Dass der Sozialstaat die Probleme zementiert? Dass Eigenverantwortlichkeit der Schlüssel zur Selbstachtung ist? War früher mal sozialdemokratisch.
Wer »Aha! Hier!« rufen möchte, weil er ein verdrängt rassisches Menschenbild hat und nach Gründen sucht, sich von dem nichts sagen zu lassen, bekommt Gelegenheit an der einen Stelle, wo er sagt, dass die Dummen ihre Gene mendelmäßig vermehren. Wie die Frau in der Bundespressekonferenz sagte: man kann die Genetik genauso gut außer Acht lassen. In der Tat sind die genetischen Zusammenhänge im besten Sinne umstritten und noch nicht abschließend erforscht, aber so allemal vertretbar als Debattenbeitrag. Man kann, wenn man an Sachlichkeit interessiert ist, entgegenhalten: so schnell wird es ja wohl nicht gehen, dass nach einem Leben ohne intellektuelle Anstrengung die nächste Generation schon degeneriert ist. Es kommt nicht auf die Genetik an, der Effekt ist zu beobachten, und es ist noch peinlicher für die Gesellschaft, wenn man davon ausgeht, dass auch diese Kinder Anlagen gehabt hätten, die bald verkümmert sind. Möglicherweise aber ist es doch so; es kann durchaus sein, dass die An- und Abschaltung von Genen Umwelteinflüsse erblich werden lässt. Hoffen wir, dass die Forschung dies nie bestätigt.
Sigmar Gabriel hat auf Kritik aus der Basis an dem Ausschlussverfahren geäußert, es gehe um dessen Menschenbild. Zu Recht, es ist wirklich gefährlich für die Politindustrie.
Man kann es zum Kaufen und Lesen empfehlen, und sei es nur, um zu verstehen, worum sich die Aufregung dreht. Vielleicht auch nur die erste Hälfte; sollte dies so sein, werde ich es mitteilen. |
 | | Gurkenmaske
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Phase 3: Wut
Die Lesung von Thilo Sarrazin in Hildesheim wurde aus Angst vor Ausschreitungen abgesagt.
Der Kampf gegen rechts ist auch ein Kampf gegen die eigenen Gene. |
 | | Gefährliches Material
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 | | Diskriminierungsrang
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Sarrazins Rassenlehre
Den Anklagebehörden ist bei ihrer Suche nach Beweismitteln gegen den Rassiten Thilo Sarrazin eine einschlägige Aussage in der Pressekonferenz völlig entgangen; er sagte, er bewundere Geert Wilders für dessen blonde Haare. Das ist ja nun total Arier nazi Rassenautobahn. |
 | | Kampagne gegen Linkenchef
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 | | Wellness
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 | | Googlenietzsche
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