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 | mathieu 7.9.2010 Letztens auf Mallorca
Ich kam vor ein paar Wochen mit einem mallorquinischen Hotelier ins Gespräch. Er beklagte sich darüber, dass die Deutschen in seinem Hotel sich schlecht benehmen würden. Sie seien häufig schon am Nachmittag betrunken, gäben keine Trinkgelder und würden sich beim kleinsten bisschen gleich beschweren. Morgens würden sie die Liegen mit Handtüchern belegen, die sie erst am Nachmittag in Beschlag nehmen würden. Auch mit anderen Gästen gäbe es Probleme, doch die Deutschen fielen besonders auf.
Ich sagte ihm, dass er zunächst einmal nicht von „den Deutschen“ sprachen dürfe, denn die Deutschen seien kein Stamm, sondern die Summe ihrer sehr individuellen Bürger. Ihnen pauschal Eigenschaften wie das Reservieren von Liegen mittels Handtüchern zu unterstellen sei einfach lächerlich. Zudem träfe das, wenn dies von einigen Deutschen praktiziert werde, ganz gewiss nicht auf alle Deutschen zu, ich selbst sei dafür das beste Beispiel, denn ich hätte noch nie in meinem Leben eine Liege mittels Handtuch reserviert. Schon allein aus dem Grunde, dass ich stets in den Bergen Urlaub mache und zum ersten Mal auf Mallorca sei. Er habe mit seiner pauschalen Aussage aber mich ganz persönlich beleidigt. Dass seine Gäste am Nachmittag besoffen seien, sei im übrigen in erster Linie auf verfehlte Hotelpolitik zurück zu führen. Wen wundere es bei einem All-Inklusive-Angebot, dass jeder schon mittags zu den kostenlosen harten Sachen greife. Wenn der Hotelier statt dessen Fruchtsäfte hinstelle, werde jeder lieber zu den Fruchtsäften greifen und keiner sei dann am Nachmittag besoffen. Das Problem mit den Liegen können man dadurch in den Griff bekommen, dass man jedem Gast eine Liege zur Verfügung stelle. Ob er denn überhaupt einmal an Lösungen gedacht habe, anstatt mir mit solchen pauschalierenden, beleidigenden Aussagen zu kommen. Der Hotelier versuchte, sich herauszureden, er habe nicht genug Platz, um jedem Gast eine Liege hinzustellen. Im übrigen gebe es genügend Liegen, wenn jeder sie nur dann benütze, wenn er sie brauche, die einen morgens, die anderen nachmittags.
Ich fragte den Hotelier, wie er zu der Annahme komme, dass es besonders die Deutschen seien, die sich so verhielten. Dies sei seine Beobachtung erklärte er mir. Aus einer einfachen Beobachtung einen Schluss auf ein ganzes Volk zu ziehen sei unzulässig, erklärte ich. Daraufhin wand sich der Hotelier, nicht dass ich ihn falsch verstünde, er habe ja nichts gegen Deutsche... Da musste ich ihn unterbrechen, erst beklage er sich über die Deutschen, dann erkläre er, er habe nichts gegen sie, das sei typisch für eine gewisse Sorte spanischer Hoteliers, die deutschfeindlich seien, dies aber hinter ihren vornehmen Nadelstreifen-Anzügen verbergen, weil sie eben auf die deutschen Urlauber angewiesen seien. Im übrigen hätten die deutschen Urlauber viel für sein Hotel getan, da sie hier Urlaub machen würden. Ob er vielleicht meine, deutsche Urlauber seien weniger intelligent als spanische. Etwas aufgebracht zeigte daraufhin der Hotelier sein wahres Gesicht, „nun manchmal kann man den Eindruck haben...“ sagte er wortwörtlich. Ich lehnte jede weitere Diskussion mit dem Hotelier ab.
Ich schrieb an den spanischen Hotelierverband, er möge dafür sorgen, dass dieser rassistische Hotelier, der die Deutschen für weniger intelligent als andere halte, entlassen werde. Als Deutscher fühle ich mich zutiefst beleidigt.
Der Hotelierverband leitete sofort ein Ausschlussverfahren ein. Er entschuldigte sich bei mir und versprach, seinen Mitgliedern zu empfehlen, künftig mehr Fruchtsäfte und Liegen anzubieten. Der Chef des Hotelierverbandes erklärte, er selbst sei noch gestern durch ein Hotel gegangen und habe dort keinerlei Probleme mit Deutschen bemerkt.
Als ich diese Geschichte kürzlich einem Freund erzählte, sagte der, ja, er könne den Hotelier schon verstehen. Er fahre oft nach Mallorca und habe ebenfalls diese Beobachtung gemacht. Er würde dann immer englisch sprechen, um nicht als Deutscher erkannt zu werden, weil er sich für seine Landsleute schäme...
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 | Duck and Cover 5.9.2010 Zu Wählerwanderung wenn ihr, Martin Herman mal ausgenommen, wenigstens einen Bruchteil des Witzes, Herzes, Geistes und Ambitionismus der Titanic Truppe hättet, na das wäre was, mh?
| Kommentar der Redaktion 6.9.2010 | | diese vier bestehen aus "Das ist lustig" und "Die sind dumm", ach ja, und Hitler. |
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 | Christian K. 4.9.2010 Zu Das Gefährliche an Sarrazin Gehaltsverzicht von Bundesinnenminister Thomas de Maizière
Die Ignoranz und Arroganz der Bundesregierung provoziert.
Wenn der Bundesinnenminister sagt: Die Gesellschaft könne "keinen Ratschlag und Anstoß von einem Provokateur brauchen, der mit der Provokation auch noch Geld verdient", dann folgt daraus, daß er sich selbst auferlegt hat, von nun an ehrenamtlich als Minister zu arbeiten.
Bravo Herr Minister. Das ist ein erster Schritt.
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 | Wind 3.9.2010 Zu Die Integration in ihrem Lauf diese öffentliche Analakrobatik diverser Politiker/innen, die nicht wissen, wem sie da eigentlich "hinten" reinkriechen..ist schon fast zum Heulen. Aber es geht ja auch u.a. um Wählerstimmen,oder?
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 | Christian K. 2.9.2010 Zu Halbrezension Die Reaktion von Presse und Politik auf das "Böse Buch" ist verständlich.
... wenn eine Schere Hirn Platz im Kopf in Anspruch nimmt.
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 | Christian K. 2.9.2010 Zu Halbrezension "Man kann, wenn man an Sachlichkeit interessiert ist, entgegenhalten: so schnell wird es ja wohl nicht gehen, dass nach einem Leben ohne intellektuelle Anstrengung die nächste Generation schon degeneriert ist."
Ihre verwegene These ist euphemistisch.
Die Zukunft ist heute. Sie ist eingetreten.
Hart aber fair. Heute Abend. Nur als ein Beispiel (es gibt wesentlich eindrücklichere).
Wenn Herr Friedmann bei "Hart aber fair" unwidersprochen den Vorwurf loswerden kann, Sarrazin machen mit seinen Untersuchungen Menschen zu Zahlen, dann ist der Effekt wohl doch schon eingetreten.
Oder wir befinden uns durch einen Zeitsprung in einer vorwissenschaftlichen Zeitalter. (Oder wie stellt sich Herr Friedmann psychologische, soziologische, volkswirtschaftliche, demographische, ... Forschung vor? Oder Herr Plasberg, ...)
Oder wenn Frau Asli Sevindim in eben dieser Sendung die Untersuchungsergebnisse von Herrn Sarrazin zur Problematik in der türkisch - arabischen "Community" unwidersprochen("knallhart")damit kontert,daß ihre Schwestern und ihre Eltern ..., dann ist das so ein Niveau, daß die prognostizierte Möglichkeit einer Verdummung von Herrn Sarrazin einfach falsch ist ... weil sie längst eingetroffen ist.
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 | schascha 1.9.2010 Zu Diskriminierungsrang Die Terrasse kam schon bei Kampagne gegen Linkenchef vor. Ich hab sie wiedererkannt.
| Kommentar der Redaktion 1.9.2010 | | Überall muss gespart werden, die Requisiten müssen mehrfach eingesetzt werden. |
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 | schascha 1.9.2010 Zu Gefährliches Material Wieso dem Buch von Margot Käßmann? Was steht da Gegenanzeigiges drin? Relativitätstheorie?
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 | schascha 1.9.2010 Zu Vereinigungsfrust Wie wärs mit "Wir sind die Konsumenten!"?
Was dann allerdings nicht mehr geht, ist: "Wir sind EIN Konsument!"
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 | Icke!!!!!! 30.8.2010
Ja, ich bins :)))
Na Herr Zeller, der Sarrazin ist doch ein innerer R..............(darf man wegen ZDF nicht mehr sagen) Da ist doch ma wenigstens was los in der Szene! Hahaha. Also ich finds gut.
| Kommentar der Redaktion 31.8.2010 | | man erkennt halt, was man kennt. |
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 | schascha 30.8.2010 Zu Googlenietzsche ja klingt schon schön und mit der Nietzscheautorität wird es wohl auch den letzten Zweifler überzeugen - aber: es stimmt nicht.
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 | schascha 26.8.2010 Zu Erscheinung ich würd gern wieder mal ein Bild kaufen, vielleicht gleich das hier? Ist das im Laufe der nächste Woche möglich?
| Kommentar der Redaktion 27.8.2010 | Wo hab ich das jetzt wieder?
Bin sowieso nicht da. |
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 | b.j. 26.8.2010 Zu Brunner-Fall hat auch was mit dem brunner-fall zu tun, würde aberzu weit führen:
Im Falle Nadja B. wird es keine Sicherheitsverwahrung geben. Zwar hatte sie auch nach Kenntnis ihrer Krankheit weiterhin ungeschützten Sex mit Männern, aber eine Frau ist sich nie sicher. Als strafmildernd wird angesehen, dass ein Schutz zumindest sie selbst nicht mehr geschützt hätte, somit nur für eine Hälfte hätte wirksam sein können, was jedoch zu beweisen wäre, und sie zuvor von einem Mann angesteckt wurde. Zudem war hinreichend bekannt, dass es sich bie Nadja B. um ein Mitglied der Vereinigung „No Angels“ handelte.
Da sie von Männern als Sexualobjekt angesehen wurde, fehlte ihr der auch für eine Straftat notwendige subjektive Wille, und es bleibt die Frage offen, ob es sich hier nicht um, von ihr aus Scham verschwiegenen, Vergewaltigungen handelte. Eine Gefahr kann auch deshalb vom Gericht nicht gesehen werden, da Nadja B. glaubwürdig versichern konnte, dass sie sich keiner Geschlechtsumwandlung unterziehen wolle.
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 | Christian K. 26.8.2010 Tilo Sarrazin hat mit seinem neuen Buch (obwohl es bisher nur vorbestellbar ist) "Deutschland schafft sich ab: Wie wir unser Land aufs Spiel setzen" den Verkaufsrang 1 bei Büchern unter Amazon.de.
Frau Heisig Verkaufsrang 3.
Schlußfolgerungen muß man nicht daraus ziehen, kann man aber.
| Kommentar der Redaktion 26.8.2010 | | Ja, man braucht mehr von Joschka Fischers empfohlener Maßnahme, Deutschland von außen einzuhegen und von innen auszudünnen. |
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 | schascha 25.8.2010 Zu Google sehr gute idee!
| Kommentar der Redaktion 25.8.2010 | | würde den Urlaubsaufenthalt ersparen |
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 | Wind 19.8.2010 Zu Was glaubst du Dixit insipiens in corde suo: Non est Deus - was eben schon vieles sagt. Die meisten beschäftigen sich auch nicht mit diesem Thema- es ist ja beileibe keine "Privatsache". Allerdings wird heutzutage auch vielerorts tiefreligiös geheuchelt. Diese sollten sich erst einmal ehrlich selbst begegnen..
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 | schascha 19.8.2010 Zu Unglücksursache wer solln der Denkertyp sein mit dem Wallebart? Dann vielleicht doch Nietzsche?
| Kommentar der Redaktion 19.8.2010 | | hab ihn eigentlich für Schopenhauer gehalten. |
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 | Wind 18.8.2010 Zu Sache des Glaubens wie wohl das Schwulenlokal in der Nachbarschaft der Moschee ankommt??
| Kommentar der Redaktion 19.8.2010 | | gut, man kann die Position gleich beibehalten. |
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 | schascha 17.8.2010 Zu Kleinprinzig schnarch. Wieso hat dieses Buch so eine nervige Reproduktionsübermacht?
| Kommentar der Redaktion 18.8.2010 | | Weil es ja selbst anweist: du hast die Rose gepflückt, jetzt stell sie ins Wasser! |
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 | Wind 11.8.2010 "verstümmelter Trittin"
wäre bitte auch später einmal ein Bild von Fatima C. Roth möglich?
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 | Alex 10.8.2010 Zu EU-Steuer Piercing-Steuer, genial. Gesichtspiercings bitte mit 200 Prozent veranschlagen, danke sehr.
| Kommentar der Redaktion 11.8.2010 | | Hab schon verstanden, kann aber nicht viel sagen, Sonnabend ginge vielleicht. |
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